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Keine Neuausstellungen mehr von CAAA-Zertifikaten ab 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fachverband und die Fachgruppen Werbung und Marktkommunikation möchten Sie über das Auslaufen der Initiative CAAA-Zertifizierung per 31. Dezember 2012 informieren.

Mehr als 10 Jahre nach der Liberalisierung des Werbeagenturgewerbes hat sich für die Interessenvertretung der österreichischen Werbe-und Kommunikationswirtschaft die Frage gestellt, ob es noch zeitgemäß ist, dieses bundesweite CAAA-Zertifikat weiter zu vergeben. Eine klare Mehrheit im Ausschuss des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation hat sich nunmehr klar gegen die Fortführung der CAAA-Zertifizierung - sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene – ausgesprochen.

Selbstverständlich wird Ihre bereits bestehende CAAA-Zertifizierung und das Recht zur Führung des Berufstitels „FV-Diplom-Kommunikationskauffrau/mann“ auch über diesen Zeitpunkt hinaus unbeschränkt ihre Gültigkeit beibehalten. Die Initiative „Certified Austrian Advertising Agency“' wird aufgrund der Beschlusslage mit 31. Dezember 2012 für Neuanträge eingestellt. Ab 1. Jänner 2013 können daher keine neuen CAAA-Zertifizierungen – weder auf Bundes- noch auf Landesebene - mehr ausgestellt werden.

Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation hat Ende der 90er Jahre eine Qualitätsoffensive für österreichische Werbeagenturen ins Leben gerufen. Damit wurde ein Modell zur freiwilligen Zertifizierung von Werbeagenturen geschaffen, das besonders qualifizierten Unternehmern einen besseren Marktauftritt ermöglichen und potentiellen Kunden eine Hilfestellung zur Marktorientierung zur Hand geben sollte.

Die Initiative “Certified Austrian Advertising Agency” startete mit 1.1.2000. Die Voraussetzungen zur CAAA-Zertifizierungen sind:

  • Mindestens fünfjährige einschlägige Berufspraxis (Mitarbeit in leitender Funktion in einem gewerblichen Werbeunternehmen)
  • Aufrechte Gewerbeberechtigung „Werbeagentur“
  • Nachweis der fachlichen, betriebswirtschaftlich- organisatorischen und rechtlichen Kenntnisse
  • Kenntnis und Anerkennung maßgeblicher Standesregeln
  • Einhaltung des Prinzips der Entgeltlichkeit von Präsentationen
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